Deutsches Musikarchiv

 

Auftraggeber Deutsche Nationalbibliothek
Ort Leipzig
Eröffnung Mai 2011
Aufgaben Konzeption, Gestaltung und Produktion der Dauerausstellung (alle HOAI-Phasen). Konzeption von Grafik und Medien

Das Deutsche Musikarchiv in Berlin ist die zentrale Sammlung von Musikalien und Tonträgern sowie das musikbibliografische Informationszentrum Deutschlands. Im Jahr 1970 gegründet, setzt es die Tätigkeiten der Deutschen Musik-Phonothek (1961 – 1969) fort. Das Deutsche Musikarchiv Berlin ist der Deutschen Nationalbibliothek am Standort Leipzig als Abteilung zugeordnet und ist mit Fertigstellung des 4. Erweiterungsbaus nach Leipzig umgezogen. Attraktiver Sonderbestand des Deutschen Musikarchivs ist seine Sammlung von Tonaufzeichnungs- und -wiedergabegeräten, die in einem kulturgeschichtlichen Kontext in Leipzig neu präsentiert werden.

Mit dem Umzug des Deutschen Musikarchivs nach Leipzig erfolgte auch die Neukonzeption der Sammlungspräsentation akustischer Apparate und der dazu gehörenden Speichermedien. Die vielgestaltige und rasante Entwicklung vom Edison-Apparat bis zur digitalen Speicherung und Wiedergabe von Musik und Klang bildet den chronologischen Rahmen der Präsentation. Moderne mediale Erschließungen der Objekte bieten sich bei diesem Thema besonders an. Die räumliche Organisation der Ausstellung erfolgt in Kooperation mit den Architekten des 4. Erweiterungsbaus der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig, der Arbeitsgemeinschaft Gabriele Glöckler / ZSP Architekten, Stuttgart.