Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven

 

Abbildung: Michael Buhr

Auftraggeber Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven
Ort Bremerhaven
Eröffnung vorauss. 2014
Aufgaben Erstellung eines Masterplans für die Maßnahmen zur Neugestaltung der Dauerausstellungen. Gestaltung und Produktion der Dauerausstellungen (modular, alle HOAI-Phasen). Konzeption von Licht- und Medien

Im Jahr 1980 wurde das Deutsche Schiffahrtsmuseum Bremerhaven als sechste und bislang letzte Einrichtung in die Reihe der von Bund und Ländern gemeinsam geförderten nationalen Forschungsmuseen aufgenommen. Die Forschungsleistungen des Deutschen Schiffahrtsmuseums werden international gewürdigt und finden ihren sichtbaren Ausdruck in den Ausstellungsgebäuden und im Freilichtbereich. Im Jubiläumsjahr 2000 wurden sie gekrönt durch die Präsentation der Bremer Hansekogge von 1380 und die Eröffnung des ersten Erweiterungsbaus. Rund 9 Millionen Menschen haben das Museum seit seiner Eröffnung 1975 aufgesucht, um hier Schifffahrtsgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart zu erleben.

Die notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes von Hans Scharoun (1893–1972) und die Vorbereitungen für einen zweiten Erweiterungsbau durch Bangert Architekten Berlin, machten eine Überarbeitung und Neukonzeption der Dauerausstellung notwendig. Hierfür erstellte IGLHAUT + von GROTE eine umfangreiche Studie als Masterplan für die Ausstellung auf einer Fläche von ca. 10.000 qm. Die Planungen für die Ausgestaltung der Koggehalle und die weiteren Teile der Dauerausstellung umfassen sämtliche Bereiche der Ausstellungspräsentation, der Sanierung der Innenausbauten sowie Konzepte für einen energieeffizienten Betrieb