Unter dem Titel “Einstein in Japan – A Travelogue” befasste sich in Tokio erstmals eine Ausstellung mit einem höchst bedeutsamen Ausschnitt im Leben Albert Einsteins: mit seiner Reise nach Japan im Jahre 1922. Die Schau konzentrierte sich auf Einsteins Begegnung mit einem Land, das er intensiv erlebte, jedoch nur einmal für einige Wochen bereisen konnte. Einsteins Tagebucheinträge waren der Leitfaden für die Ausstellungsdramaturgie: in einem Kalendarium wurden zunächst Einsteins Leben und Werk dargestellt. Im Hauptteil der Ausstellung wurden dann Tag für Tag die Erlebnisse Einsteins in Japan und die Reaktion der Öffentlichkeit darauf dargestellt – ein begehbares, dreidimensionales Tagebuch.
Zehn in die Chronologie des Tagebuchs eingeschnittene Themenkabinette zeigten die maßgeblichen Ereignisse der Reise als bildlich-räumliche Inszenierungen – Bühnen für Einstein, seine Theorien und Zeitgenossen. Die Stationen der Reise wurden durch eine fiktive Radioserie miteinander verbunden – die Besucher der Ausstellung navigierten mithilfe dieses Hörspiels durch die Ausstellung. Alle Printmedien und der Katalog erschienen auf Japanisch.
Pubikation:
Stefan Iglhaut (ed.): Einstein in Japan. A Travelogue, Tokyo 2005
Veranstalter:
Tageszeitung Asahi Shimbun / Fernsehsender TV Asahi / Büro Iglhaut+Partner








