Künste im Exil – virtuelle Ausstellung

 

Auftraggeber ]init[ AG, für die Deutsche Nationalbibliothek
Eröffnung September 2013
Bearbeitungszeitraum 2012-2014
Aufgaben Redaktion und Medienproduktion

Für die virtuelle Ausstellung „Künste im Exil“, die als Netzwerkprojekt unter der Federführung des Deutschen Exilarchivs 1933 – 1945 der Deutschen Nationalbibliothek entsteht, haben die ]init[ AG, Berlin, als Projektkoordinator und technischer Dienstleister und IGLHAUT + von GROTE als Partner für Redaktion und Medienproduktion die Umsetzung übernommen. Die virtuelle Präsentation ist in einer ersten Fassung am 18. September 2013 durch Staatsminister Bernd Neumann der Öffentlichkeit übergeben worden.

Die Website konzentriert sich auf das Exil von Künstlern insbesondere aus dem Machtbereich des Nationalsozialismus, aus dem tausende Künstler aufgrund von Diffamierung und Verfolgung oft unter Lebensgefahr fliehen mussten. Aber auch die Auswanderung von Künstlern während der Zeit der deutschen Teilung und die Aufnahme von verfolgten Künstlern in Deutschland werden anhand von Beispielen dargestellt. Diese Herangehensweise an das Thema Exil trägt nicht nur zur weiteren Aufarbeitung eines vielschichtigen Phänomens der deutschen Geschichte bei, sondern soll auch für heutige Schicksale von Künstlern und Intellektuellen sensibilisieren, die verfolgt und vertrieben werden.

Gezeigt und erläutert werden Kunstwerke und Lebensdokumente von Künstlern im Exil, die jeweils in kurzen Personenportraits vorgestellt werden, sowie vertiefende Beiträge zu Themen aus der Exilforschung, denen immer auch Objekte und Einzelschicksale zugeordnet sind. Das Projekt führt Bestände und Beiträge zahlreicher Einrichtungen zusammen, die sich der Sammlung und Erforschung von Kunst im Exil widmen.

Das virtuelle Exilmuseum bietet Objektpräsentationen in kuratierten thematischen Galerien an, die kontinuierlich wachsen.

www.kuenste-im-exil.de