Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven – Museumserweiterung

 
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Auftraggeber:
Stiftung Deutsches Marinemuseum
Ort:
Wilhelmshaven
Zeitraum:
Januar bis Juni 2019
Fläche:
Museumserweiterung und Außengelände
Aufgaben:

Konzeption von Szenarien und Visualisierungen zum Innen- und  Außenbereich, Konzeption und Umsetzung einer Broschüre im Rahmen der Erweiterung und Neukonzeption des Museums 

IGLHAUT + von GROTE Ausstellungsgestaltung und Design / Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven – Museumserweiterung
Beispielszenario zu einem Themenraum zur Seenotrettung (Operation „Sophia“)
Projektbeschreibung:

„Kulturelle Bildung im Museum hat eine wesentliche gesellschaftspolitische Dimension“, so  Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung. Zeitgemäße Vermittlungsarbeit und Besucherservices stehen im Zentrum der Erweiterung und Neukonzeption des Deutschen Marinemuseums, das hierfür Mittel des Bundes erhält. Inhaltlicher Schwerpunkt der Neukonzeption ist eine neue Dauerausstellung, die sich von den Museumsräumen über das Freigelände des Museumshafens bis zu den derzeit vier begehbaren Museumsschiffen erstreckt. Für Wechselausstellungen und Veranstaltungen werden im Rahmen der Neuausrichtung in einem Erweiterungsbau neue Räume geschaffen.

Teil der Neugestaltung wird eine Veränderung der Anlegesituation der Museumsschiffe sein, die einerseits deren Rolle im Gesamtensemble und andererseits die stadtbildprägende Bedeutung des Museums im Hafenbereich stärken soll. Zur Formulierung einer adäquaten Lösung für das Gesamtensemble wird ein gemeinsamer Architektur- und Gestaltungswettbewerb veranstaltet werden. Zeitgleich werden die Planungen für die Sanierung der Uferbefestigungen des Museumshafens vorangetrieben, deren Notwendigkeit ein im Jahr 2017 erstelltes baufachliches Gutachten aufgezeigt hat. 

Im Zuge der Gesamtmaßnahme wird zudem ein besonderes Objekt des Museums saniert, das Seemannschaftsschulboot „Nordwind“, damit es auch weiterhin als Traditionssegler in Fahrt betrieben werden kann. Und schließlich benötigt das Herzstück des Museums, seine Sammlung, dringend neue Räumlichkeiten. Zur Zeit ist sie auf drei verschiedene Standorte verteilt, die teils außerhalb der Stadtgrenzen Wilhelmshavens liegen, zudem ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben und auch klimatisch nicht den gültigen Standards genügen.

Das Büro IGLHAUT + von GROTE, das dem Haus durch gemeinsame Projektarbeit seit Jahren verbunden ist, hat an der Entwicklung von Szenarien für den Innen- und Außenraum mitgewirkt und gemeinsam mit dem Museumsteam eine Broschüre zur Neuausrichtung des Deutschen Marinemuseums erstellt.

Szenografie