Nationalmuseum der Republik Kirgistan

 
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Auftraggeber:
Nationalmuseum der Republik Kirgistan
Ort:
Bischkek
Eröffnung:
2018
Fläche:
7000 qm
Aufgaben:

Das Gesamtprojekt wurde in Kooperation mit Reier Vitrinen- und Glasbau, Framegrabber, Abrell + van den Berg, Jan Blieske und Kinzo Architekten umgesetzt. Konzeptionelle Entwicklung, Gestaltung und Produktionsbetreuung der Dauerausstellung, Museumspädagogik, Auditorium, Shop, Café, Tickettresen, Sonderausstellungsvitrinen im Bestandsgebäude (alle HOAI-Phasen). Vollständiger Innenausbau und Sanierung TGA. Ausstellungsgestaltung, Grafik und Licht, Gestaltung und Produktion der Ausstellungsmedien, Medienhardwareplanung, Exponateinrichtung, Produktionsleitung, Kostencontrolling, Verwendungsnachweis.

IGLHAUT + von GROTE Ausstellungsgestaltung und Design / Nationalmuseum der Republik Kirgistan
Projektbeschreibung:

In einem Repräsentationsgebäude, das in der Sowjetzeit als Lenin-Museum genutzt wurde, eröffnete im Sommer 2018 das neue Nationale Geschichtsmuseum Kirgistans. Auf einer Gesamtfläche von ca. 7.500 qm wird die Kulturgeschichte des Landes von der Steinzeit bis zur Gegenwart anhand von Originalobjekten präsentiert.

IGLHAUT von GROTE entwickelte als Generalplaner sowohl die Innenraumsanierung, als auch das Konzept und die Gestaltung aller Ausstellungsbereiche und der Nebenräume: Foyers, Auditorium, Shop, Cafés. In die Ausstellungsräume eingestreut sind „Museumspädagogikboxen“, Raum-in-Raum Bereiche, deren Außenhaut aus mit Objekten bespielten Vitrinen besteht.

Die Sammlung des Museums umfasst originale Objekte aus dem Paläolithikum bis in die heutige Zeit, ein Schwerpunkt liegt auf dem Kunst- und Gebrauchshandwerk und auf Dokumenten zur neuen politischen Positionierung des Landes. Für die behutsame Präsentation der Originalobjekte erarbeitete IGLHAUT + von GROTE ein Präsentationskonzept und betreute alle Schritte der Produktion, des Aufbaus vor Ort und das Art-Handling-Team.

Neben vielen interaktiven Karten- und raumgreifenden Medieninszenierungen wurde auch ein mehrsprachiger Audioguide in das Konzept eingebunden. Die konservatorisch abgestimmte Beleuchtung und das kontrastreiche Farbkonzept stellen die Plastizität der Objekte heraus.

Das Gesamtprojekt wurde in Kooperation mit Reier Vitrinen- und Glasbau, Framegrabber, Jan Blieske, Abrell + van den Berg und Kinzo umgesetzt.

Szenografie