Schifffahrtsmuseum Kiel

 
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Auftraggeber:
Landeshauptstadt Kiel
Ort:
Kiel
Eröffnung:
April 2014
Fläche:
700 qm
Aufgaben:

Gestaltung und Produktion der Dauerausstellung im Bestandsgebäude (alle HOAI-Phasen): Ausstellungsgestaltung, Grafik und Licht, Gestaltung und Produktion der Ausstellungsmedien, Medienhardwareplanung, Produktionsleitung, Kostencontrolling, Verwendungsnachweis

IGLHAUT + von GROTE Ausstellungsgestaltung und Design / Schifffahrtsmuseum Kiel
Projektbeschreibung:

Im Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum wird die Geschichte der Hafen-, Marine- und Werftenstadt Kiel anschaulich anhand vieler Exponate erzählt. Die eindrucksvolle, unter Denkmalschutz stehende Fischhalle von 1909, direkt an der Förde gelegen, ist als Museum eins der repräsentativen Gebäude der Stadt. Panoramafenster geben den Blick frei hinaus aufs Wasser – und verbinden so die maritime Geschichte und Gegenwart Kiels. Das denkmalgeschützte Gebäude zeichnet sich durch die Besonderheit seiner sakralen Bauform aus. Es gilt als eines der wenigen Zeugnisse der Kieler Stadtgeschichte aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg und erzählt die Geschichte einer traditionellen Bindung der Kieler an das Meer als Lebens- und Wirtschaftsraum. Das neue Konzept besticht durch die Erschließung neuer Themenfelder, den Einbau moderner Vitrinen sowie durch Text- und Medienelemente und den Einsatz digitaler Begleitmedien wie Voiceguides und Touchscreens. Die vier Ausstellungsschwerpunkte zeigen Kiel als Marinestandort, Hafenstadt, Werftstandort und als Stadt des Segelsports jeweils im chronologischen Abriss der letzten 150 Jahre. Insgesamt wurden etwa 800 Exponate in der neuen maritimen Dauerausstellung untergebracht. Bewusst wurde zu den Exponaten moderne Medientechnik eingesetzt, um Themen wie die Fischereigeschichte, der Nord-Ostsee-Kanal oder die Marinemalerei interaktiv zu inszenieren. Über 1000 historische Fotos aus dem Kieler Stadtarchiv, darunter die bisher unveröffentlichten Bildbestände des Kieler Marinefotografen Wilhelm Schäfer, der alle Schiffe der kaiserlichen Marine abgelichtet hat, wurden in Medienstationen integriert.

Szenografie


Grafik


Medien