Science + Fiction – Zwischen Nanowelt und globaler Kultur

 
Bilder
Text
Auftraggeber:
Volkswagen Stiftung Hannover
Ort:
Sprengel Museum Hannover. Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe. Deutsches Hygienemuseum Dresden. Deutsches Museum München. Nobel Museum Stockholm. Technische Universität Eindhoven. Stiftung caesar Bonn. Miraikan – National Museum of emerging science and innovation, Tokyo
Laufzeit:
2002 – 2006
Fläche:
1000 qm
Aufgaben:

Konzeption und Projektleitung der internationalen Wanderausstellung in Zusammenarbeit mit Thomas Spring und Gewerk.
Redaktion Katalog, Veranstaltungsmanagement, Kostencontrolling und Projektsteuerung

IGLHAUT + von GROTE Ausstellungsgestaltung und Design / Science + Fiction – Zwischen Nanowelt und globaler Kultur
Projektbeschreibung:

„Science+Fiction“ war eine Wanderausstellung anlässlich des 40-jährigen Bestehens der VolkswagenStiftung Hannover und untersuchte das Bild der Wirklichkeit in Wissenschaft und Kunst. Wo verläuft die Grenze zwischen Fremdem und Eigenem in der Globalisierung? Wie funktioniert Wahrnehmung durch unser Gehirn? Was bedeuten Eingriffe in die Materie auf atomarer Ebene? Welche Verheißungen und Irrtümer produziert die Wissenschaftskultur?

Wissenschaft und Kunst gingen in dieser Ausstellung eine experimentelle Verbindung ein: Wissenschaftliche Bilder und Themen wurden künstlerisch interpretiert, und die Kunstwerke erhielten ein Gegengewicht durch die Konfrontation mit wissenschaftlichen Fakten und Geschichten. Bilder, Objekte, Präparate und Medien kreisten Brennpunkte der Forschung ein und spielten mit ihren kulturellen Voraussetzungen – eine moderne Wunderkammer des Wissens und der Kunst.

Die Ausstellung, zu der international renommierte Künstler und Wissenschaftler beitrugen, wurde von gewerk, Berlin, auf Basis eines modularen Containerprinzips gestaltet, das die Künstler nutzten und modifizierten. Acht Standorte, wechselnde Sprachversionen und Begleitprogramme stellten hohe Anforderungen an Veranstalter und Ausstellungsteam. Mit Auftragsarbeiten waren folgende Künstler bzw. Künstlerteams betraut: Atelier von Lieshout, Rotterdam; Dellbrügge & de Moll, Berlin; Christoph Keller, Berlin; M+M, München; Sommerer & Mignonneau, Gifu, Japan.

Inhalte