Spiel(t)räume

 

Auftraggeber Deutsches Hygienemuseum Dresden
Ort Dresden
Bearbeitungszeitraum 2003-2004
Aufgaben Beratungsleistung für die temporäre Ausstellung

Das Thema Spielen ist heute nicht nur in der Unterhaltungsbranche mit Gameshows, Wettkämpfen, Glücks- und Computerspielen präsent. Auf Spielstrukturen beruhen auch Methoden und Theorien, mit denen in Wirtschaft, Politik, Technik und Forschung gearbeitet wird. Komplexe Spieltheorien spiegeln sich ihrerseits in neuesten Computerspielen wieder. Das Spiel ist hier längst nicht nur Einübung von Verhaltensweisen, sondern vermittelt spezifische Lebenswelten. Im Spiel erschließt sich nicht nur dem Kind die Wirklichkeit, sondern wir nutzen heute Spielmodelle und Spielstrukturen als methodische Medien der Erkenntnis. Die Ausstellung griff diese Befunde auf und zeigte die Dimensionen einer spielenden Gesellschaft. Die Beratung umfasste die Durchführung von Workshops mit Wissenschaftlern und Ausstellungsmachern und die Entwicklung prototypischer Ausstellungsmodule.