What if – Zukunftsbilder der Informationsgesellschaft

 

Auftraggeber Eigeninitiative in Kooperation mit dem Online-Magazin Telepolis und dem Bayerischen Rundfunk anlässlich des Informatikjahrs 2006
Bearbeitungszeitraum 2006-2007
Aufgaben Gesamtkonzeption und Koordination von Projekten im Kontext von Science Fiction und Wissenschaft: Serie von Hörfunk-Features und Studiogesprächen im Hörspielprogramm von BR 2. Serie von Essays und Interviews im Online-Magazin Telepolis. Ausrichtung eines Internationalen Science-Fiction-Kurzgeschichtenwettbewerbs. Buchpublikation

Wissenschaft bringt Neues hervor, auch wenn sie Bekanntes erklärt. Die Nähe zur Fiktion und Imagination ist vor allem dem europäischen Projekt der Synthese von Technik und Wissenschaft eingeschrieben. Daher tauchten zu Beginn der Neuzeit mit der Technowissenschaft auch die Utopien als Vorläufer der Science Fiction auf. “What if” fragt, wohin sich die der Science Fiction eigenen Vorstellungen von der Welt als Netzwerk, der Optimierung von Körper, Intelligenz und Wahrnehmung, des Übergangs in virtuelle Realitäten, und nicht zuletzt des Umbaus der Erwerbsgesellschaft entwickeln.

In sechs Sendungen der Reihe hör!spiel!art.mix widmete sich der Bayerische Rundfunk von September bis Dezember 2006 den Visionen der Informationsgesellschaft in der Science Fiction: mit Hörspielen, Features und Gesprächen. Parallel dazu erschien auf www.telepolis.de eine Folge von Essays und Interviews zum Thema. Der internationale Literaturwettbewerb What if – Visionen der Informationsgesellschaft sprach Autoren von Science Fiction-Stories und -Hörspielen an. Abschließend erschien im Heise Verlag Hannover eine von Stefan Iglhaut, Herbert Kapfer und Florian Rötzer herausgegebene Publikation mit den wichtigsten Beiträgen aus dem Projekt.

Publikation:
Stefan Iglhaut, Herbert Kapfer, Florian Rötzer (Hrsg.): What if – Visionen der Informationsgesellschaft. Zukunftsbilder zwischen Science Fiction und gesellschaftlicher Realität. Heise Verlag: Hannover 2007

Förderer:
Büro Informatikjahr. Bundesministerium für Bildung und Forschung